Braugasthof Grosch



Die Viertel Martinsgans – zehn Tage lang!

Wer gerne gut isst, erfährt dabei nicht immer nur eine Menge über die ganze Welt, sondern auch über deren Geschichte. Ganz aktuell ist da gerade die Geschichte – oder besser – die Geschichten, die über den heiligen Martin von Tours erzählt werden, dem ja mit dem 11. November sogar ein eigener Festtag gewidmet wurde. Alle Geschichten, ob wahr oder nicht, bildeten den Ursprung für einen Brauch, der heute jeden Tag zum Festtag machen kann: Das Martinsgansessen.

MartinsgansSo heisst es etwa, das Volk von Tours habe Martin entgegen seinem eigenen Willen als Bischof haben wollen, doch der war zu bescheiden und versteckte sich lieber in einem Gänsestall. Die Gänse jedoch hätten so aufgeregt geschnattert, dass Martin gefunden wurde und geweiht werden konnte. Einer anderen Geschichte zufolge sei eine schnatternde Gänseschar in den Kirchraum gewatschelt und habe dabei Bischof Martin bei seiner Predigt unterbrochen.

Welche oder ob überhaupt eine Geschichte davon wirklich stimmt, kann heute niemand mit Gewissheit sagen. Sicher aber ist, dass die Martinsgans auch heute noch ein echter Genuss ist, und das nicht nur am Martinstag. Jedenfalls beim Grosch in Rödental, denn da gibt es eine Viertel Martinsgans nicht nur am 11. November, sondern ganze zehn Tage lang bis einschließlich 21. November. Dabei zeigt der Grosch wieder einmal, welche Leckereien sich aus Tradition, Qualität und Fachwissen zaubern lassen. Gefüllt mit Äpfeln, Zwiebeln und Beifuß kommt die Martinsgans einige Stunden in die Backröhre, bevor sie geviertelt und knusprig braun mit hausgemachten Klößen und Blaukraut serviert wird. Und dann gibt es extra auf der Karte auch noch die edelsten Gänseteile, Keule und Brüstchen, dazu jeweils Preiselbeeren, Blaukraut und hausgemachte Klöße – und eine Soße, die ihresgleichen sucht. Wer das gerne selbst erfahren möchte, sollte sich unter Telefon 09563/7500 einen Tisch reservieren lassen.